Im Zuge der Planung für eine Wiedervernässung des Metschacher Mooses wurde das Umweltbüro von der FH Kärnten im Sommer 2024 mit der Erfassung von Grundlagendaten für die Erstellung eines Grundwassermodels im Projektgebiet beauftragt.
Von der eb&p Umweltbüro GmbH erbrachte Leistungen:
Erarbeitung eines hydrogeologischen Konzepts, damit zukünftige Maßnahmen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Grundwasser kontrolliert und dokumentiert werden können
Erarbeitung eines hydrogeologischen Konzepts, damit zukünftige Maßnahmen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Grundwasser kontrolliert und dokumentiert werden können
Aufnahme von Schürfen, um die Untergrundverhältnisse zu beurteilen
Planung der Standorte und fachliche Begleitung beim Versetzen der Grundwassermesspegel
Im Jahr 2019 führten die Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen umfangreiche Adaptierungsarbeiten am Speicher Brunnach im Schigebiet Bad Kleinkirchheim durch.
Neben den erforderlichen behördlichen Einreichunterlagen (Wasserrecht, Forstrecht und Naturschutz) erstellte die eb&p Umweltbüro GmbH die Ausschreibungsunterlagen (Leistungsbeschreibung in ABK, Baubeschreibung, Planunterlagen, SiGe-Plan, u.dgl.) und begleitete den Bauherrn als Planer und Berater während des Vergabeverfahrens (Verhandlung, Preisspiegel, etc.) und der Bauphase (technische und ökologische Baubegleitung und Baukoordination).
Das Bauvorhaben sah neben der Erweiterung des bestehenden Speicher Brunnachs auch Geländeadaptierungen im Umfeld des Speichers (Errichtung von Zufahrtswegen, Pisten, einer Stützkonstruktion aus geokunststoffbewehrter Erde, etc.) vor. Darüber hinaus lag der Fokus auch auf der Zweitnutzung der Anlage für den Sommertourismus. Mit den im Zuge dieses Vorhabens neu realisierten Installationen wie zum Beispiel der Freiluftarena, dem Aktiv-Park und dem Mountain-Yoga-Trail konnte das touristische Angebot auf der Brunnachhöhe ebenfalls erweitert und attraktiviert werden. Wir bedanken uns bei allen Projektbeteiligten für die gute Zusammenarbeit.
Beschneiungsspeicher – Gerlitzen-Kanzelbahn-Touristik GesmbH & Co KG
Im Jahr 2020 erweiterte die Gerlitzen-Kanzelbahn-Touristik GesmbH & Co KG ihre Beschneiungsanlage um einen Beschneiungsspeicher mit einem Fassungsvolumen von rd. 92.000 m³, einer zentralen Pumpstation mit Kühlturmanlage und den zugehörigen Füll-, Entnahme- und Beschneiungsleitungen. Der sogenannte Speicher Bergsee ist der fünfte und gleichzeitig höchstgelegene und größte Speicher im Schigebiet Gerlitzen.
Die eb&p Umweltbüro GmbH begleitet das Projekt „Speicher Bergsee“ gemäß der Unternehmensphilosophie: „eb&p – entwickeln, beraten und planen“:
Beginnend mit der Machbarkeitsstudie, gefolgt von der Erstellung der Einreichunterlagen für die erforderlichen behördlichen Bewilligungen bis hin zur Ausschreibung und Baubetreuung wurde das Projekt rund um den Speicher Bergsee entwickelt und realisiert. Als Stauanlagenverantwortliche werden von der eb&p Umweltbüro GmbH auch nach Abschluss der Bauarbeiten weiterhin regelmäßige Kontrollen und Überprüfungen beim Speicher Bergsee durchgeführt.
Besonders während der sehr intensiven Bauphase standen wir dem Bauherrn beratend zur Seite und begleiteten und koordinierten, gemeinsam in einem interdisziplinären und dynamischen Team, den Ausführungsprozess.
Eine große Herausforderungen stellten die Untergrundverhältnisse am, aus ökologisch-ökonomischer Hinsicht bevorzugten, Standort dar. Die Lage des Speichers ermöglicht einen optimalen Beschneiungsbetrieb bei niedrigem Stromverbrauch. Er befindet sich auf rd. 1820 m Seehöhe und wurde mit vor Ort im Zuge einer Pistenverbreiterung gewonnenem Material und zusätzlichen Stabilisierungsmaßnahmen des Dammschüttmaterials errichtet.
Wir bedanken uns bei allen Projektbeteiligten für die gute Zusammenarbeit.
Die EU-Wasserrahmenrichtlinie zielt u.a. darauf ab, bis spätestens 2027 einen guten ökologischen Zustand für Oberflächengewässer zu erreichen. Die dafür notwendigen Maßnahmen in Österreich werden im Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) festgelegt. Für die Glanin Klagenfurt sieht der letztgültige NGP von 2021 vor, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Durchgängigkeit und zur Restrukturierung morphologisch veränderter Fließgewässerstrecken umzusetzen sind, damit eine Verbesserung vom „mäßigen“ zum „guten“ Zustand erreicht wird. Verpflichtet zur Umsetzung der Maßnahmen ist der Konsensinhaber. Im Falle der Glan in Klagenfurt ist dies der Wasserverband Glan.
Die letzten Barrieren für die Fisch-Durchgängigkeit in der Glan im Raum Klagenfurt stellen die Sohlstufen bei Flkm 6,50 und Flkm 6,08 dar. Sie wurden im Zuge der Glan-Regulierung in den 1970er Jahren errichtet. Die Absturzhöhen betragen rd. 1,0 m. Sie stabilisieren die Gewässersohle, verhindern Eintiefungen und schränken gleichzeitig die Wandermöglichkeiten für gewässergebundene Lebewesen ein. Als ökologische Verbesserungsmaßnahme sieht der „Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan“ für dieses Hindernis die Wiederherstellung der Durchgängigkeit vor.
Im Sommer 2022 wurde die Sohlstufe Flkm 6,08 von einem Absturz zu einer doppelreihigen Beckenrampe umgebaut. Die Gewässersohle bleibt auch so weiterhin stabil. Dadurch wurde der Gewässerlebensraum für Fische, Krebstiere, Schnecken, Insektenlarven und viele andere wirbellose Tiere wieder vernetzt. Die Gewässerökologie und der Gewässerzustand werden nachhaltig verbessert und der genetische Austausch wird gefördert. Besonders wichtig ist die neue fischpassierbare Rampe für die in der Glan vorkommenden Barben. Barben sind „Weitwanderer“. Von Mai bis Juni ziehen sie in großen Schwärmen fl ussaufwärts um zu ihren Laichplätzen zu gelangen.
Die eb&p Umweltbüro GmbH begleitet das Projekt ganz gemäß der Unternehmensphilosophie: „eb&p – entwickeln, beraten und planen“:
Beginnend mit der Machbarkeitsstudie, gefolgt von der Erstellung der Einreichunterlagen für die erforderlichen behördlichen Bewilligungen bis hin zur Ausschreibung, Baubetreuung und Förderabwicklung, wurde das Projekt zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit entwickelt und realisiert.
Besonders während der sehr intensiven Bauphase standen wir dem Bauherrn beratend zur Seite und begleiteten und koordinierten, gemeinsam in einem interdisziplinären und dynamischen Team, den Ausführungsprozess: Projektkoordination, Baubesprechungen, Anrainerinformationen, Drohnenbefliegungen, Fischbergungen, grafische Aufbereitung (Info- und Baustellentafeln) u.v.m.
Im Zuge der Bau- und Rekultivierungsarbeiten konnte gemeinsam mit dem Wasserverband, der Stadt Klagenfurt (Abt. Stadtgarten) sowie der Gemeinde Ebenthal ein kleiner Rastplatz im Nahbereich der Sohlrampe am linken Ufer geschaffen werden.
Die von der Stadt Klagenfurt beigestellten Sitzgelegenheiten laden im Sommer vor allem zum Verweilen im Schatten der neu gepflanzen Bäume ein. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass sämtliche verpflanzen Sträucher und Bäume im Zuge des Kärntner Heckentags (organisiert durch den Verein Regionale Gehölzvermehrung: https://www.heckentag.at/ ) angeschafft wurden. Darübe hinaus stellte die Gemeinde Ebenthal Kirschbäume zur Verfügung und beauftragte den in der Gemeinde lebenden Künstler Friedrich Kach eine Skulptur für den neuen Rastplatz zu entwerfen.
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