Skip to main content

+43 463 51 66 14

klagenfurt@umweltbuero.at

🌿 Naturmosaik Weißenstein: Lebensräume an der Drau entdecken

Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch schon los: Mit viel Neugier und Forschergeist nahmen die Kinder die Tier- und Pflanzenwelt rund um die alte Drau genauer unter die Lupe. 🔍
Sie erkundeten spielerisch das Wasser, schauten ganz genau unter Steine 🪨, suchten vorsichtig nach kleinen Bachbewohnern 🐛 und untersuchten die angrenzenden Wiesen 🦋.

Besonders spannend war die Frage, warum Strukturen wie Steine, Wasserpflanzen, ruhige Uferbereiche und naturnahe Nebenarme so wichtig sind. Sie bieten Schutz, Laichplätze, Rückzugsräume und Lebensraum für Fische, Amphibien, Insektenlarven und viele weitere Wasserbewohner. 🐟🐸km

Mit viel Neugier, Aufmerksamkeit und Forschergeist wurde beobachtet, gefragt und entdeckt. So wird Naturvermittlung direkt vor Ort greifbar und zeigt, wie wertvoll lebendige Fluss- und Kleingewässerlebensräume sind.

🌱 Natur verstehen beginnt vor der eigenen Haustür.

©Fotos eb&p Umweltbüro GmbH

🎥 ORF-Beitrag: Naturjuwel Mösener Moor schützt seltene Dohlenkrebse

Foto: ©W.Köstenberger-NWVK

Das Mösener Moor ist mit rund 15 Hektar das kleinste Europaschutzgebiet Kärntens und zugleich Lebensraum der größten Dohlenkrebs-Population Österreichs.

Der Dohlenkrebs ist eine heimische Flusskrebsart, die hier besonders gute Bedingungen findet: kühles, kalkreiches Wasser, niedrige Temperaturen und lange Bachläufe schaffen einen idealen Lebensraum. Gerade in Zeiten zunehmender Trockenheit zeigt sich, wie wichtig intakte Moorflächen sind, denn das Moor kann Wasser speichern und Lebensräume stabilisieren.

Dabei war das Gebiet nicht immer in diesem Zustand: In den 1970er-Jahren wurde das Moor entwässert und mit Fichten bepflanzt. Später wurde erkannt, wie wertvoll diese Fläche ist und wie wichtig ihre Renaturierung für Arten- und Lebensraumschutz ist.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor: der Naturschutzgedanke der Grundeigentümer. Trotz strenger Auflagen, etwa einer Mahd erst ab August, steht der Schutz dieses besonderen Lebensraums im Mittelpunkt.

Unsere Kollegen Lukas und Wolfgang geben im ORF-Beitrag spannende Einblicke in ein Gebiet, das auf nur 15 Hektar — etwa so groß wie 22 Fußballfelder — enorme Bedeutung für die Biodiversität hat.

Besonders wertvoll: Auch zwei Grundstückseigentümer kommen zu Wort und zeigen, wie wichtig das Engagement vor Ort ist, denn Naturschutz gelingt dort am besten, wo alle Beteiligten gemeinsam an einem Ziel arbeiten.

👉 Zum Beitrag

Foto: ©eb&p Umweltbüro GmbH

„Kunst am Bau“ an der Glan in Klagenfurt 🎨🌿

Ein weiterer sichtbarer Akzent im Zuge der Flussrenaturierung an der Glan:
Die neu errichtete Stele von Gottfried Loiskandl setzt einen markanten künstlerischen Akzent im neugestalteten Aufenthaltsraum am Wasser.

Ihre farbige Gestaltung greift die Farben der Wohnanlage in der Grete-Bittner-Straße auf und stellt so eine sichtbare Verbindung zwischen Architektur, Freiraum und Gewässerraum her. Kunst, Landschaft und Stadtraum treten hier in einen direkten Dialog.

Besonders schön zu sehen: Der neugestaltete Bereich wird bereits als Pausenplatz und Aufenthaltsort genutzt.  Zum Innehalten, Austauschen und Durchatmen mitten im städtischen Umfeld. 🌞

Genau darin liegt die Qualität dieses Ortes: Die Glan bekommt mehr Raum, die Menschen einen neuen Treffpunkt am Wasser und Kunst, Landschaft und Alltag greifen ineinander.

🐸🦎 Saisonstart im Umweltbüro

Schutzmaßnahmen & Kartierungen 2026
Mit dem Beginn der Aktivitätszeit unserer heimischen Herpetofauna zieht es auch das Team wieder hinaus ins Gelände. Sobald die Temperaturen steigen, sind wir im Einsatz für den Schutz unserer heimischen Amphibien und Reptilien:

Unser Fokus im Frühjahr: Kartierung von Beständen. Fachgerechte Umsiedlungen. Planung & Begleitung des Aufbaus von Amphibien- und Reptilienschutzzäunen.

Status aktuell: 🌬️Standby. Der Kälteeinbruch schickt Kröte, Eidechse und uns kurzzeitig in eine Ruhepause. Sobald die Temperaturen steigen, geht es mit voller Energie weiter!

Move Days

Wir sind wieder mit dabei!

Bewegung in der Fastenzeit – Gemeinsam aktiv

Die Fastenzeit bietet vielen Menschen die Gelegenheit, bewusster zu leben und neue Routinen zu entwickeln. Diese Zeit nutzen wir, um gemeinsam ein Zeichen für Gesundheit und Teamgeist zu setzen.

Mit Unterstützung der Movevo App begleiten wir unsere Aktivitäten im Alltag. Ob Spaziergang, Laufrunde, Radfahrt oder andere Bewegungseinheiten jede Aktivität kann einfach erfasst und im Team sichtbar gemacht werden.

Im Mittelpunkt stehen Bewusstsein, gegenseitige Motivation und Freude an gemeinsamer Bewegung.

Wir sind dabei und freuen uns auf eine aktive und inspirierende Fastenzeit!

Fertigstellung Sohlstufe Glan

In einem einjährigen Bauzeitraum wurde der stark verbaute Flussabschnitt umfassend revitalisiert, um die Durchgängigkeit für gewässertypische Fischarten wiederherzustellen und deren Aufstieg zu den natürlichen Laichplätzen nachhaltig zu sichern.
Das neu errichtete, rund 250 Meter lange und drei Meter breite Umgehungsgerinne ersetzt die bestehende Barriere wirksam und erfüllt die Anforderungen des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplanes sowie der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Neben der Verbesserung der Fischwanderung wurde ein wertvoller ökologischer Lebensraum geschaffen:
Eine naturnahe Aulandschaft mit Inselstrukturen, Flachwasserbereichen, Tümpeln und abwechslungsreichen Uferzonen bietet künftig ideale Bedingungen für Fische, Amphibien und Vogelarten. Gleichzeitig entsteht ein attraktiver Bereich für die Naherholung der Bevölkerung – ein Beispiel dafür, wie Gewässerökologie und Lebensqualität harmonisch verbunden werden können.

Wir bedanken uns bei allen Projektpartnern für die hervorragende Zusammenarbeit und die fachgerechte Umsetzung dieses bedeutenden Revitalisierungsprojektes.

ORF Kärnten heute, Beitrag vom 16.11.2025

ORF Beitrag, Stories

Kärnten radelt

Rekordjahr für „Kärnten radelt“ – Wir sind unter den Gewinnern! 🎉

Die Aktion „Kärnten radelt 2025“ war ein voller Erfolg: Über 2.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten gemeinsam beeindruckende 2,6 Millionen Kilometer zurück – das entspricht 65 Erdumrundungen!

Damit wurde ein neuer Rekord aufgestellt und gezeigt, dass Radfahren in Kärnten voll im Trend liegt. Mehr als 380 Betriebe, Gemeinden, Vereine, Schulen und Hochschulen nahmen teil – so viele wie noch nie zuvor. Dabei konnten fast eine halbe Million Tonnen CO₂ eingespart werden.

Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung wurden die engagiertesten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgezeichnet – und wir zählen zu den Gewinnern! 🏆

Das Fahrrad begleitet uns in vielen Bereichen:
Ob auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder im Berufsalltag, wo wir Radwege planen, Lebensräume gestalten und uns dafür einsetzen, dass Natur, Mensch und Mobilität im Einklang stehen.

Radfahren bedeutet für uns Lebensfreude, Nachhaltigkeit und Verbundenheit. 🌿

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben – gemeinsam haben wir ein starkes Zeichen für Teamgeist und klimafreundliche Mobilität gesetzt!

Beitrag Land Kärnten

Beitrag Kärnten radelt

Raus aus dem Klassenzimmer – rein in den Wald: Biodiversitäts-Werkstatt begeistert Jugendliche

Am 11. April wurde der Amlacher Wald zum Lernraum der besonderen Art: Über 50 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lienz erlebten mit der vom Umweltbüro mitgestalteten Biodiversitäts-Werkstatt einen praxisnahen und sinnstiftenden Vormittag rund um das Thema Artenvielfalt. Mitten im Wald lernten die Jugendlichen an sieben interaktiven Stationen die Bedeutung von Biodiversität kennen, aktiv und mit allen Sinnen. Sie bauten Nisthilfen für Spechte, pflanzten klimafitte Bäume, sammelten und bestimmten Insekten und legten gemeinsam Reptilienburgen an. Ein besonderes Highlight war das bodenschonende Pferderücken, eine traditionelle, aber heute selten gewordene Methode der Holzbringung.

Wolfgang Ressi, zuständig für Naturvermittlung im Umweltbüro, begleitete eine der Stationen und brachte den Jugendlichen auf anschauliche Weise ökologische Zusammenhänge näher: „Es geht darum, wie wichtig Artenvielfalt ist und sie erlebbar zu machen. Wenn junge Menschen selbst aktiv werden, entsteht ein echtes Verständnis für die Bedeutung natürlicher Lebensräume.“

Die Werkstatt entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Amlacher Waldaufseher Sebastian de Jel, der gemeinsam mit engagierten Lehrkräften wie Renate Hölzl ein vielfältiges Programm entwickelte, das jungen Menschen zeigt, wie viel Freude und Sinn es macht, sich für die Natur zu engagieren. Unterstützt wurde die Biodiversitäts-Werkstatt zudem vom Österreichischen Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL) sowie vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft.

Die positiven Rückmeldungen der Jugendlichen bestätigen uns: Naturvermittlung wirkt, besonders dann, wenn man sie selbst erleben darf.

Kleine Zeitung – Bericht

Wir wurden ausgezeichnet!

…..und das mit Stolz!

Im feierlichen Rahmen durften wir das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) entgegennehmen. Damit zählen wir offiziell zu den gesündesten Betrieben Kärntens – ein schöner Beweis dafür, dass sich unser Einsatz für ein gesundes Miteinander am Arbeitsplatz lohnt. 😊

Die Verleihung fand im Lakeside Spitz in Klagenfurt statt und wurde von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) organisiert. Insgesamt wurden zahlreiche Betriebe aus Kärnten für ihr Engagement ausgezeichnet – wir freuen uns sehr, mit dabei zu sein!

Das BGF-Gütesiegel steht für ein gelebtes, langfristiges Engagement rund um Gesundheit im Arbeitsalltag, körperlich und mental. Es bestätigt unseren Weg, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen, einbringen und gesund bleiben können.

Ein herzliches Dankeschön an unser ganzes Team – denn nur gemeinsam lässt sich eine gesunde Unternehmenskultur gestalten und mit Leben füllen. 💚

©APA-Fotoservice/Karlheinz Fessl

Eine Hecke für die Vielfalt und das Klima

Am 5. April 2025 setzten rund 15 Freiwillige in Deutsch Tschantschendorf ein sichtbares Zeichen für den Naturschutz: In Kooperation mit dem Verein Vielfalt Natur, dem ÖKL, der KLAR-Region und unter fachlicher Begleitung von Wolfgang Ressi vom Umweltbüro Klagenfurt wurde eine artenreiche Hecke gepflanzt.

Zum Einsatz kamen mehrere hundert heimische Gehölze wie Schlehdorn, Vogelbeere, Vogelkirsche, Heckenrose, Schneeball und Hartriegel – wichtig für die Förderung der Biodiversität und als Schutzraum für viele Tierarten. Ergänzt wurde die Pflanzung durch eine kurze Benjes-Hecke, die zusätzlich Struktur und Lebensraum bietet.

Michael Unger (Vielfalt Natur) und Katalin Bödi (KLAR-Region) betonten die Bedeutung solcher Maßnahmen angesichts von Artenrückgang und Klimakrise. Die gelungene Aktion soll als Impuls für weitere Projekte im Burgenland dienen, für mehr Naturvielfalt und Klimaschutz direkt vor Ort.